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Mit dem ersten Job beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Als Berufseinsteiger oder Berufseinsteigerin stehen Sie von nun an in der Regel auf eigenen Beinen: Zum einen müssen Sie in Ihrer Abteilung, Ihren Vorgesetzten sowie Ihren Kolleginnen und Kollegen zeigen, was Sie draufhaben. Zum anderen gilt es von nun an, Ihre Finanzen und finanzielle Risikoabsicherung eigenverantwortlich zu regeln.

Finden Sie auf dieser Themenseite Informationen, Tipps und Checklisten, was Sie zu Ihrem Berufsstart unbedingt beachten sollten.

Was ist beim ersten Job zu beachten?

Die Liste, was für den Start im ersten Job oberste Priorität hat, ist lang. Wo Sie Ihre individuellen Schwerpunkte setzen, ist von Ihren persönlichen Erfahrungen und Bedürfnissen abhängig. Im Folgenden finden Sie Themen, die Ihnen helfen werden, dass Ihr erster Job ein „Glücksgriff“ wird:

Nicht zwingend den erstbesten Job annehmen
Lassen Sie sich vom Druck, eine Stelle zu finden, nicht drängen. Auch wenn Ihnen der Traumjob zu Traumkonditionen angeboten wird, nehmen Sie sich Zeit, das Angebot in Ruhe zu bewerten. Denn durch Druck, Euphorie und Stress werden Sie anfälliger für Fehlentscheidungen.

Bauchgefühl ernst nehmen
Wenn Sie sich im Bewerbungsprozess oder beim Probetag nicht wohlgefühlt haben, wäre es schlecht, das zu ignorieren. An einem flauen Magen ist oft was dran! Werten Sie aus, was für Sie nicht gepasst hat: Das Betriebsklima, die Kollegen oder etwas anderes und fragen Sie sich, ob Sie damit leben können oder es ein KO-Kriterium für Sie ist.

Nicht unter Wert verkaufen
Wenn Sie nicht angemessen vergütet werden, lohnt sich auch der tollste Job nicht. Wenn Sie Ihren Preis kennen, macht das einen soliden Eindruck, gerade auch als Berufsanfänger. Denn wenn Sie wissen, welches Gehalt für Ihre Branche und Position üblich ist, zeigt das, dass Sie informiert sind. Und das Gehalt ist schließlich ein maßgeblicher Faktor für Ihre Jobzufriedenheit.

Langfristigkeit bedenken
Viele Unternehmen knausern mit Festanstellungen und stellen neue Mitarbeiter nur befristet ein. Damit Ihr erster Job kein Ablaufdatum hat, fragen Sie nach einem unbefristeten Vertrag, aber mindestens nach der Wahrscheinlichkeit einer Vertragsverlängerung und Entfristung.

Nach einem Mentor fragen
Berufsstarter und Berufsstarterinnen, die einen Mentor haben, werden vergleichsweise häufiger befördert, verdienen mehr Geld und sind zufriedener im Job. Fragen Sie aktiv nach einem Mentorenprogramm, um sich diese Vorteile nicht entgehen zu lassen.

Vertragsunterschrift
Nehmen Sie sich zu Hause Zeit, um in Ruhe den Vertrag und das Kleingedruckte zu lesen. Die Rahmenbedingungen für Arbeitszeit, Vertragsbeginn, Gehalt, Urlaub und Benefits wie etwa Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sollten klar verständlich sein und so benannt sein, wie Sie es verhandelt haben. Die im Arbeitsvertrag genannten weiteren Regelungen wie Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträge sollten Bestandteil der Unterlagen sein, die Sie vom Unternehmen erhalten, oder zumindest mit einem Hinweis versehen sein, wo diese Regelungen nachzulesen sind.

Großes Unternehmen oder Start-up – Was passt zu Ihnen?

Namhafte Unternehmen machen sich im eigenen Lebenslauf gut, keine Frage. Es kommt aber in Ihrem Werdegang auch darauf an, welche Aufgaben Sie – eigenverantwortlich – erledigt haben. Um Herauszufinden, welche Aspekte für Sie persönlich wichtiger sind, können Sie die folgende Gegenüberstellung auf sich wirken lassen:

Große Unternehmen

  • Dependancen im Ausland
  • feste Karriereprogramme
  • höhere Gehälter
  • Prestige
  • große Netzwerke
  • viel Bürokratie
  • klare Hierarchien
  • starre Strukturen
  • für Kreativität und schnelle Lösungen ist mitunter kein Platz

Die Konkurrenz im Bewerbungsverfahren ist groß, da wird in vielen Fällen der Notenspiegel als KO-Kriterium angewendet.

Es ist relativ leicht, von großen Unternehmen in kleine zu wechseln, aber schwer von kleinen zu großen.

Start-ups

  • Hierarchien sind flach und jeder packt mit an, egal ob Chef oder Praktikant
  • in der Regel komplett selbständiges Arbeiten
  • neben Aufgaben aus Ihrem eigenen Fachgebiet werden Sie vielfach auch oft bei anderen Aufgaben helfen oder Sie stehen vor Aufgaben, bei denen keiner im Team genau weiß, wie man sie bewältigt
  • Arbeit ist sehr intensiv, man steht täglich vor neuen Herausforderungen und das führt dazu, dass die Arbeitszeiten oftmals nicht absehbar sind und länger als übliche Bürotage sind
  • Mitarbeitende sind oftmals noch nicht so gut aufeinander eingestellt, so dass es schnell mal chaotisch werden kann
  • Flexibilität und Stressresistenz sollten mitgebracht werden

So gelingt Ihnen der Start beim neuen Arbeitgeber!

1

Hintergrundwissen aneignen: Klar haben Sie sich schon im Vorfeld zum Bewerbungsgespräch vorbereitet, aber für den Jobeinstieg ist eine Auffrischung des Hintergrundwissen ebenso wichtig.

2

Erste Tage: Pünktlich kommen versteht sich von selbst. Genauso dass Sie nicht schon in der ersten Woche vom Urlaub reden. Zusätzlich zum Interesse an der Arbeit empfehlen wir Ihnen auch ein Interesse an Ihren Kolleginnen und Kollegen zu zeigen. Wer sich absondert und alleine in die Mittagspause geht, stellt sich selbst schnell an den Rand. Und lassen Sie sich nicht von Kollegen und Kolleginnen einschüchtern, die schroff oder kurz angebunden daherkommen. Manchmal braucht es ein wenig Zeit, um miteinander warm zu werden.

3

Aufmerksam beobachten: Vom Unternehmensalltag verstehen Sie als Neuzugang normalerweise erstmal nur Bahnhof. Je schneller es Ihnen gelingt, sich Namen, die Abteilungskürzel sowie wichtige Kunden und die Palette der Produkte zu merken, desto schneller läuft Ihre Integration.

4

Fragen stellen: Wenn Ihnen etwas unklar ist, fragen Sie nach! Am Anfang haben Sie den Neuling-Bonus und bestimmte Fragen sollten Sie auch nur am Anfang stellen. Oft werden Sie als Neuling einfach ins kalte Wasser geworfen. Lassen Sie sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Wichtig ist, dass Sie die Antworten auf die vielen Fragen, die Sie stellen, dokumentieren, damit Sie Ihr Wissen konservieren, um jederzeit nachschlagen zu können.

5

Nicht zu allem Ja sagen: Mitunter kommt es vor, dass an neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unliebsame Arbeiten abgegeben werden. Sagen Sie klar und freundlich Nein, wenn Sie merken, dass es sich um so ein Abschieben handelt. Das ist auf jeden Fall besser, als sich im Stillen zu ärgern und sich den neuen Job vermiesen zu lassen.

6

Sich mit Kritik zurückhalten: Auch wenn Sie offensichtliche Missstände sehen, ist zunächst durchaus Zurückhaltung gefordert. Solange Sie das Machtgefüge im Unternehmen noch nicht durchschauen, sollten Sie Kommentare über das Kollegenteam oder die Chefetage vermeiden. Sie könnten sonst voreilig Ihre Kolleginnen und Kollegen vor den Kopf gestoßen. Bleiben Sie in dem Unternehmen, können Sie nach Ihrer Eingewöhnung Verbesserungsvorschläge anbringen.

Der erste Job als Young Professional, Trainee oder Junior?

Eine feste Definition hat der Begriff Young Professional nicht. Daher sind die Grenzen, was diese Berufsgruppe ausmacht, fließend. Gemeint sind in der Regel Menschen mit Hochschulabschluss unter dem 30. Lebensjahr, die schon Berufserfahrungen aufweisen können und durch überdurchschnittliches Engagement auffallen:

Neben einer theoretischen Ausbildung mit guten bis sehr guten Abschluss gehört die Praxiserfahrung unbedingt dazu. Dabei sind nicht nur mehrere Praktika gemeint, sondern regelmäßig auch bis zu zwei Jahren Berufserfahrung. Idealerweise sind Teile des Studiums oder der praktischen Erfahrungen im Ausland erworben.

Selbstsicherheit und Offenheit wird bei Young Professionals vorausgesetzt. Damit sind zum einen das Einbringen von innovativen Ideen und zum anderen Teamfähigkeit, Ehrgeiz sowie Lernwille gemeint.

Und zu guter Letzt erwarten die Unternehmen diesen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine überdurchschnittliche Motivation und den Willen regelmäßig die sogenannte „Extrameile“ zu gehen.

Trainee

Das Ziel eines Traineeprogramms ist es, die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, die im ausgewählten Job benötigt werden, innerhalb eines begrenzten Zeitraums (meist sechs Monate bis zwei Jahre) zu lernen.

Junior

Bei einer Juniorposition handelt es sich um eine Einstiegsstelle, was heißt, dass Kenntnisse und Fähigkeiten vom Bewerber oder der Bewerberin mitgebracht werden.

Unterlagen zum Start in den ersten Job

Bevor Sie Ihren ersten richtigen Job antreten können, müssen Sie sich nun noch um den „Papierkram“ kümmern.

Finden Sie im Folgenden aufgelistet, was grundlegend darunterfällt:

Steueridentifikationsnummer

Das Bundeszentralamt für Steuern hat im Jahr 2008 allen Bundesbürgern eine individuelle Steuer-ID zugestellt. Wer nach 2008 geboren wurde, bekommt die Steueridentifikationsnummer automatisch nach seiner Geburt zugeschickt. Durch diese sieht Ihr Unternehmen mittels der Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM), welche Beträge von Ihrem Bruttolohn abgehen. Die Merkmale sind u.a. Steuerklasse, Kinderfreibeträge oder auch Kirchensteuer.

Bankverbindung

Damit Ihr Arbeitgeber Ihre Vergütung an Sie auszahlen kann, benötigen Sie ein Girokonto. Diese werden von vielen Banken angeboten. Sie sollten die Konditionen, wie z.B. für Gebühren und Kartennutzung, umfassend vergleichen.

Krankenversicherung und Gesundheitskarte

Sobald Sie Ihren ersten Job antreten, sind Sie Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin. In Deutschland sind Sie dann verpflichtet, sich einzeln kranken zu versichern. Während Ihrer Schul- und Studiumszeit waren Sie in der Regel über Ihre Eltern familienversichert oder einzeln in der privaten Krankenversicherung.

Es gibt viele Krankenversicherungen. Auch hier gilt, sich umfassend über die Beitragssätze und Leistungen zu informieren und diese miteinander zu vergleichen. Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse bekommen Sie eine Gesundheitskarte und legen diese bei Ihren Arztbesuchen, die bei allen Vertragsärzten möglich sind, vor.

Die Mitgliedsbescheinigung Ihrer Krankenkasse müssen Sie spätestens am ersten Arbeitstag vorlegen.

Sozialversicherungsausweis – ab 2023 Versicherungsnummernachweis

Die Sozialversicherung umfasst fünf verschiedene Versicherungen: Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung. Etwa 20 Prozent des Bruttogehalts fließen direkt an die einzelnen Bereiche der Sozialversicherung. Der Arbeitgebende gibt ebenso viel dazu – nur die gesetzliche Unfallversicherung zahlt er allein. Durch Ihren Versicherungsnummernachweis ist garantiert, dass alle Ihre geleisteten Beiträge bei der Rentenversicherungsanstalt richtig zugeordnet werden. Diese Nummer gilt Ihr gesamtes Berufsleben lang – bis zur Rentenzahlung. Den Nachweis erhalten Sie automatisch mit Ihrer ersten Beschäftigung.

Wie viel Karriereplanung ist nötig und möglich?

Karrierepfade haben vielfach Ecken, Macken und verlaufen mitunter auf Irr- und Umwegen. Deswegen ist eine komplett getaktete Karriereplanung zum Berufseinstieg in vielen Fällen wenig hilfreich. Entscheidend ist, dass Sie offen, flexibel und anpassungsfähig bleiben und Chancen erkennen, um daraus etwas zu machen.

Was Sie jedoch in den nächsten drei bis fünf Jahren beruflich erreichen möchten, das sollten Sie auf jeden Fall im Blick haben! Und da kommt die Wahl des ersten Jobs ins Spiel. Die folgenden Themen sollen Ihnen dabei Orientierung geben:

Nehmen Sie möglichst keinen Job unter Ihrer Qualifizierung an
Es zeigt sich immer wieder, dass Berufstätige dann dauerhaft unter Ihrem Potenzial bleiben, was sich langfristig auch finanziell auswirkt. Auch wenn Sie sich unter Druck sehen, damit keine Lücke in Ihrem Lebenslauf entsteht, überlegen Sie sich gut, ob Sie einen „Durchgangsjob“ wirklich annehmen wollen.

Nutzen Sie Netzwerke
Plumpe Eigenwerbung und Job-Bettelei wird in Alumni-Foren oder in Berufsnetzwerken nicht gern gesehen. Erzählen Sie stattdessen von einem eigenen Projekt oder fragen Sie zu einem bestimmten Thema nach einem Interview-Partner oder Rat.

Stellen Sie sich Ihren Wunschberuf vor
Wenn Sie sich detaillierte Gedanken dazu gemacht haben, bei welchen Themen und Aufgaben Ihre Neigungen liegen, dann können Sie die Fachbereiche ableiten, in denen Sie im Job oder auch der Branche einsteigen sollten. Denn Interesse am Job wirkt sich positiv auf die Motivation aus.

Sichern Sie sich Fort- und Weiterbildung
Bereits in den Bewerbungsgesprächen mit Ihrem potenziellen Arbeitgeber können Sie in Erfahrung bringen, wie viel Wert im Unternehmen auf Fort- und Weiterbildung gelegt wird. Ist dies auch an Aufstiegschancen gekoppelt, so haben Sie gute Chancen, sich schnell zu entwickeln und Ihr Profil zu schärfen.

Work-Life-Balance auch im ersten Job!

Auch wenn Sie bei Ihrem neuen Arbeitgeber mit Engagement punkten und sich etablieren wollen, ist es wichtig, dass Sie einen Ausgleich zwischen Beruf und Erholung finden. Wie dieser aussieht, ist von Person zu Person unterschiedlich. Nutzen Sie die folgenden Fragen, um Ihre persönliche Einstellung zu schärfen:

  • Alle bleiben 10 Stunden im Büro, gehen schlafen und fangen um 8 wieder an. Klingt das ok für Sie?
  • Haben Sie das Gefühl, ständig Höchstleistungen liefern zu müssen und trotzdem kein Land zu sehen?
  • Macht es den Eindruck, dass Sie austauschbar sind und wenig Einfluss auf der operativen Ebene haben?
  • Greift die Arbeitsweise in Ihr Privatleben ein, so dass Sie z.B. regelmäßig Verabredungen ausfallen lassen müssen?

Auch als Berufsanfänger oder Berufsanfängerin müssen Sie nicht alle Gegebenheiten akzeptieren. Eigenverantwortung lautet hier das große Stichwort. Das gilt für Themen wie Überstunden, aber auch für bessere Arbeitsgeräte, Fortbildungen, eine Gehaltserhöhung nach Ende der Probezeit oder auch eine Beförderung. Vielleicht gehört es auch zur Philosophie des Unternehmens, dass Sie für die Verbesserung Ihrer persönlichen Situation mehrfach nachfragen müssen.

Wohin mit dem ersten Gehalt?

Bevor Sie Ihren Arbeitsvertrag unterschrieben haben, haben Sie sich sicherlich mittels Entgelttabellen und Gehaltsvergleichen festgestellt, welche Entlohnung für Ihre Stelle angemessen ist. Vielleicht hatten Sie noch nie so viel Geld zur Verfügung wie mit Ihrem ersten Gehalt. Da sollten Sie sich jetzt an die Devise „Bloß nix überstürzen“ halten.

Entwickeln Sie erst einmal ein Gefühl für Ihren neuen Geldsegen: Die ersten sechs bis zwölf Monate sollten Sie Ihr Leben gewohnt weiterleben, um zu schauen, was Sie so monatlich an Geld für ihren normalen Bedarf brauchen. Dabei hilft es Ihnen, eine Übersicht zu führen. Umfassende Tipps dazu finden Sie in unserem Finanzcheck. Anschließend wissen Sie, was unterm Strich übrigbleibt, und können sich daranmachen, etwas davon beiseitezulegen.

Ein paar Tipps geben wir Ihnen hier schon einmal an die Hand: In der Regel sollten Sie jederzeit auf ein Geldpolster von mindestens drei Nettogehältern zurückgreifen können, um z.B. kaputte Geräte des täglichen Lebens ersetzen zu können.

Für unterschiedliche Ziele macht es Sinn, jeweils ein Finanzprodukt wie Tagesgeldkonto oder auch Fondsparen zu nutzen. Eine Einteilung könnte wie folgt aussehen:

  • Kurzfristanlagen für den Urlaub
  • Mittelfristprodukte fürs Reihenhaus oder die Privatschule fürs Kind
  • Langfristvarianten für die Rente

Nutzen Sie unbedingt auch die betriebliche Altersvorsorge (bAV). In vielen Fällen wir im Bewerbungsverfahren bereits auf diese Möglichkeit hingewiesen. Denn Arbeitgeber sind sogar verpflichtet, einen Zuschuss zur bAV zu leisten, wenn Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die betriebliche Altersvorsorge in Form einer Entgeltumwandlung nutzen.
Fragen Sie bei der Personalabteilung Ihres Arbeitgebers nach.

Unser Tipp für Sie

Machen Sie nach jedem erfolgreichen Tag ein Foto von sich und kleben es zu Hause an Ihren Spiegel.
Dann bleibt Ihnen das Erreichte besser im Gedächtnis und an den Tagen, an denen es mal nicht so geklappt hat,
geben Sie sich selbst damit einen Motivationsschub.

Versicherungen

Mit Antritt im ersten Job können Sie sich in vielen Fällen nicht mehr auf eine familiäre Risikoabsicherung bzw. den Status „in Ausbildung“ berufen.

Das bringt einige Veränderungen für Sie mit. Wir haben daher für Sie zusammengefasst, welche Versicherungen zum Start in Ihren neuen Lebensabschnitt relevant sind:

Berufsunfähigkeitsversicherung

Ein Unfall, Burnout oder eine Allergie: Berufsunfähigkeit, kurz BU genannt, hat viele Facetten und ist ein oft verdrängtes Risiko. Bricht Ihr Einkommen durch eine Berufsunfähigkeit teilweise oder ganz weg, gibt es kaum staatliche Hilfen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann Sie vor den finanziellen Folgen bei Berufsunfähigkeit schützen. Und Sie können Ihre Wünsche und Pläne für Ihr Leben wie angedacht weiter verfolgen:

Raten für das Wohneigentum zahlen, Urlaube planen oder auch eine Familie gründen und unterhalten.

Berufsunfähigkeit kann schnell existenzbedrohend werden – und passiert schneller als man denkt. Um in einem solchen Fall nicht in eine finanzielle Schieflage zu geraten, müssen Sie frühzeitig vorsorgen. Denn die staatlichen Leistungen sind zu gering, um den Wegfall Ihres Einkommens zu kompensieren.

 

Der monatliche Beitrag für eine monatliche Rente in Höhe von € 1.200 beträgt für 25jährige Nichtraucher mit normalen BMI und einer Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr im Tarif Young Komfort für

  • Industrielektroniker 32,86 €
  • Chemiestudenten 17,46 €
  • Kaufleute für Bürokommunikation 21,08 €

Sprechen Sie unsere Expertinnen und Experten an, um eine für Sie maßgeschneiderte Absicherung zu entwerfen. Ihren Bratungstermin können Sie gleich jetzt hier buchen!

Hausratversicherung

Angenommen, Sie gehen mit einem Taschenrechner durch Ihre Wohnung und tippen bei jedem Möbelstück, jedem Geschirr- und Besteckteil, bei den TV-, Video- und Elektrogeräten, bei Ihren Wertsachen (Schmuck, Wertpapiere, Bargeld), bei Gardinen, Teppichen, Kleidern, Büchern, DVDs und CDs, Lampen, Lebensmitteln, Spielsachen, Sportartikeln und und und… den Neupreis ein – Sie hätten schnell eine fünf- oder sechsstellige Zahl vor Augen. Diesen hohen Betrag müssten Sie tatsächlich aufwenden, wenn Ihr Hausrat durch Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Raub oder räuberische Erpressung zerstört wird.

Mit einer Hausratversicherung können Sie sich vor den finanziellen Folgen solcher Schäden bewahren!

Der Beitrag für eine grundlegende Hausratversicherung beträgt für eine 60qm-Wohnung in Frankfurt/M. nur 3,63 € monatlich für einen Versicherungsnehmer im Alter von 25 Jahren.

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Krankenzusatzversicherungen

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet eine Grundversorgung, damit Sie medizinisch versorgt werden und der Arztbesuch nicht aus eigener Tasche gezahlt werden muss.

Es gibt jedoch auch einige Leistungen, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden, wie Leistungen im Bereich Zahnersatz, Hilfsmittel oder auch Behandlungen im Bereich der Alternativmedizin.

Sofern Sie gesetzlich krankenversichert sind, haben Sie mit einer privaten Krankenzusatzversicherung die Möglichkeit, den gesetzlichen Basisschutz in vielen Bereichen entsprechend zu erweitern. Beispielsweise mit einer stationären Zusatzversicherung für die privatärztliche Behandlung im Krankenhaus inklusive Kostenübernahme bei Belegung eines Ein- oder Zweibettzimmers, einer ambulanten Zusatzversicherung für Sehhilfen, der Zuzahlung bei Arzneimitteln oder für Methoden der Alternativmedizin oder eine Zahnzusatzversicherung bei Wahl einer höherwertigeren Versorgung und Zahnprophylaxemaßnahmen.

Der Beitrag für eine Zahnzusatzversicherung beträgt für die Altersgruppe 21 bis 35 Jahre rund 15 € monatlich.

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Private Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung ist für alle, die mehr Leistungen für Ihre Gesundheit haben möchten. Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlungen mit dem neuesten Stand der Medizin und Technik, höherwertige Zahnersatzleistungen und Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus sind nur einige der Vorteile für Privatversicherte.

Allerdings kann sich nicht jeder Arbeitnehmer privat versichern. Es gibt eine Versicherungspflichtgrenze, die für das Jahr 2023 bei 66.600 € Jahresbruttoeinkommen liegt. Die jeweilige Versicherungspflichtgrenze muss drei aufeinanderfolgende Jahre erreicht werden, um sich privat krankenversichern zu können.

Es gibt eine Fülle an Tarifen, die oft kompliziert zusammengestellt sind. Der günstigste Schutz ist, gerade wenn es um die persönliche Gesundheit geht, nicht unbedingt der Beste. Im schlimmsten Fall können Sie sogar mit einem Billig-Tarif schlechter gestellt werden als mit der gesetzlichen Versicherung.

Die Entscheidung, ob Sie sich gesetzlich oder doch besser privat krankenversichern sollten, müssen Sie selber entscheiden. Als unabhängiger Versicherungsmakler haben wir den Überblick und beraten Sie gerne neutral.

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Privathaftpflichtversicherung

Das umgefallene Glas Wein macht den Laptop bei Freunden kaputt, als Mieter fällt Ihnen die Parfumflasche ins Waschbecken und beschädigt dieses oder Sie fahren mit Schwung um die Kurve und verletzten mit Ihrem Fahrrad einen Fußgänger.

So eine Unachtsamkeit kann großen Schaden verursachen. Und für die Schäden, die Sie Dritten zufügen, haften Sie nach dem Gesetz unbegrenzt und ein Leben lang.

Eine private Haftpflichtversicherung kann Sie vor den finanziellen Folgen schützen, wenn Sie für Sach-, Personen- oder Vermögensschäden aufkommen müssen!

Der Beitrag für eine grundlegende Privathaftpflichtversicherung im Singletarif beträgt nur 2,39 € monatlich für einen Versicherungsnehmer im Alter von 25 Jahren.

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Rechtsschutzversicherung

„Recht haben“ und „Recht bekommen“ sind unterschiedliche Dinge. Eine Rechtsschutzversicherung kann Ihnen die nötige finanzielle Sicherheit bei einem Rechtsstreit, der lange dauern und teuer werden kann, geben. Dabei können Gebühren des eigenen und ggf. des gegnerischen Rechtsanwaltes, Gerichtskosten, Zeugenauslagen oder auch Sachverständigenkosten für die Wahrung Ihrer rechtlichen Interessen übernommen werden.

Über den privaten Rechtsschutz hinaus, können Sie verschiedene Module wie Berufs- und Verkehrsrechtsschutz sowie Rechtsschutz für Eigentümer und Mieter von selbst genutzten Wohneinheiten (Wohnung oder Einfamilienhaus) bzw. vermieteten Einheiten hinzubuchen.

Der Beitrag für eine grundlegende Privatrechtsschutzversicherung beträgt inkl. 500 € Selbstbeteiligung 9,64 € monatlich für einen Single.

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Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Versicherungsschutz für Wegeunfälle zu Lern- und Arbeitsorten. Um die Absicherung für Unfälle in der Freizeit, im Urlaub und beim Sport müssen Sie sich privat kümmern.

Ein Unfall kann zu dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen führen. Diese wiederum können es beispielsweise erforderlich machen, dass eine kosmetische Operation durchgeführt werden muss oder Sie Umbauten im Wohnraum bzw. einem Auto benötigen. Die private Unfallversicherung kann dabei helfen, diese Kosten zu kompensieren, um den Lebensstandard zu erhalten oder die neue Lebenssituation zu verbessern.

Der Versicherungsschutz der privaten Unfallversicherung gilt weltweit und damit auch für Ihren Auslandsaufenthalt!

Der Beitrag für eine grundlegende Unfallversicherung beträgt für die Gefahrengruppe A nur 20,45 € monatlich für einen Versicherungsnehmer im Alter von 25 Jahren und einer Versicherungssumme in Höhe von 100.000 €.

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Unsere Expertinnen und Experten helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Fragen rund um Versicherungen zu klären.

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Diese Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit zum Thema erster Job. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
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